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2. Quartal 2011

Unsere Patenschaft hilft.


www.worldvision.de

Die Kulturschätze Perus sind atemberaubend. Gewaltige Reste von Tempeln zeugen von einer untergegangenen Hochkultur und an Orten wie Machu Picchu kann man bis heute Glanz und Pracht des alten Inkareiches erahnen. Touristen bestaunen Natur und Kultur des Landes. Vielen aber bleiben die schwierigen Lebensbedingungen der Kinder und Familien in Peru verborgen.

 

In der Region Acoria lebt eine Großzahl der Bewohner in Armut. Es ist schwierig ausreichend Einkommen zu erwirtschaften. Oft reicht es nicht, die Kinder in die Schule zu schicken und ausreichend zu ernähren. Das Kinderhilfswerk World Vision unterstützt die Bevölkerung mit Schulungen in Hygiene, Gesundheit und Ernährung, hilft beim Ausbau der Trinkwasserversorgung und erarbeitet Programme zur Schul- und Weiterbildung. Schritt für Schritt lernen die Familien sich selbst zu helfen. Das ist ein großer Gewinn – insbesondere für die Kinder.

 

Wir freuen uns, dass wir mit einem kleinen Beitrag Großes bewirken können und unterstützen gerne unser Patenkind Yakelyn Edith im Projekt Acoria.

 

Kinder im Mittelpunkt
Unsere Arbeit basiert auf 60 Jahren Erfahrung und einem nachhaltigen Konzept von „Hilfe zur Selbsthilfe“. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kinder – und ganz besonders die jüngsten unter ihnen. Um in ihrem Leben bleibende Verbesserungen zu erzielen, arbeitet World Vision in drei Bereichen:

1. Regional-Entwicklungsprojekte und Patenschaften
Die Patenschaftsbeiträge werden im Umfeld der Patenkinder eingesetzt – in den „Regional-Entwicklungsprojekten“. Dort kommen sie etwa in Form von sauberem Trinkwasser, medizinischer Versorgung, ausreichender Ernährung oder Zugang zu Bildung dem Patenkind, aber auch seiner Familie und dem Umfeld zugute.

2. Katastrophenhilfe
Mit der Katastrophenhilfe hilft World Vision Menschen, die nach Erdbeben oder Überflutungen oft unsägliches Leid erfahren haben. Ergänzt wird diese Arbeit durch die Katastrophenvorbeugung. Projekte der Katastrophenhilfe werden vor allem von öffentlichen Gebern wie dem Auswärtigen Amt oder der EU finanziert.

3. Lobbyarbeit für die Armen

Mit den Aktivitäten im Bereich „entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit“ möchte World Vision Politiker und Wirtschaftsvertreter dazu bewegen, die Interessen der bedürftigen Menschen in Entwicklungsländern stärker zu berücksichtigen. Die Arbeit findet etwa im Umfeld der G8- oder G20-Gipfel statt, um zu erreichen, dass dort die Armutsbekämpfung auf der Tagesordnung steht.

 

 

 

 

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Unser Patenkind
Yakelyn Edith





Ausblick 2. Halbjahr 2011: Der Aufschwung überschreitet den vorläufigen Höhepunkt


München / Frankfurt / Hamburg, 15. Juni 2011 – Dr. Jörg Zeuner, Chefökonom der VP Bank Gruppe in Vaduz, erwartet einen Rückgang der konjunkturellen Wachstumsraten in der zweiten Jahreshälfte 2011. Diese nachlassende Dynamik wird die Aktienmärkte bei der anhaltend hohen Verunsicherung der Anleger immer wieder testen; die wichtigsten Indizes schließen das Jahr dennoch leicht über den heutigen Niveaus. Die VP Bank rechnet mit einem stärkeren Wachstum in der Schweiz und in den USA als in der Eurozone - bei stabilen Preisen. Bondanleger sollten die Kursanstiege aufgrund der Verschlechterung der Stimmung am Rentenmarkt für den Verkauf von Staatsanleihen nutzen; die Zinsen steigen vor allem im Dollar wieder, aber auch im Euro.

 

Die VP Bank Gruppe korrigiert ihre Wachstumsprognosen für die USA und Deutschland um jeweils 0.5% nach oben. Das ändert aber nichts daran, dass der größte Teil des diesjährigen Wachstums in vielen Volkswirtschaften bereits verbucht ist, so Dr. Zeuner vor der Presse in Deutschland. Vor allem in den USA ist das stärkere Wachstum auf eine unerwartet hohe Auslastung der Wirtschaft um die Jahreswende zurückzuführen. Angesichts des vorübergehend sehr günstigen US-Dollar, der weiter wachsenden Unternehmensgewinne und eines stabilen Arbeitsmarkts dürfte das US-Wachstum in der zweiten Jahreshälfte auf einer breiteren Basis stehen. Die Eurozone bildet mit bestenfalls 1.5% Wachstum für 2011 das Schlusslicht - angesichts der Konsolidierungsmaßnahmen in den öffentlichen Haushalten, der anhaltenden Verunsicherung der Anleger und Verbraucher durch die europäische Politik und der zu restriktiven Geldpolitik der EZB.

 

Wachstum in Deutschland

Ein ausgeglichenes Wachstum ist aufgrund des Anstiegs der Investitionen auch in Deutschland wahrscheinlich. Allerdings ist der Aufschwung aufgrund der im Vergleich zu den USA viermal so großen Exportquote (52% vom BIP) auf eine hohe Dynamik außerhalb Deutschlands angewiesen. In den europäischen Märkten bremsen jedoch die schlechten Aussichten für den Süden, in den Schwellenländern die Zinserhöhungen und kreditpolitischen Maßnahmen wichtiger Notenbanken. Die Wachstumsdifferenz Deutschlands zu seinen Nachbarländern verringert sich daher im Jahresverlauf.

 

Inflation – unveränderte Leitzinsen

Die leicht höhere Inflation in den neuen Prognosen der VP Bank für das Jahresende gibt aus Sicht von Jörg Zeuner keinen Anlass zu Sorge. In der Schweiz ist die Inflation ohnehin sehr niedrig. Fiele sie höher aus, könnte sie den Franken schwächen. Derzeit sorgt der starke Franken aber umgekehrt für niedrige Importpreise. In Deutschland und den USA ist die leicht höhere Inflation das Ergebnis von höheren Preisen für Rohstoffe, Energie und Nahrungsmittel. Selbst wenn sich dieser Anstieg aufgrund der gestiegenen Nachfrage aus den Schwellenländern als permanent herausstellen sollte, dürften die Notenbanken nicht darauf reagieren, denn nachfragegetriebene Preiserhöhungen sind Anpassungen relativer Preise. Eine Straffung der Geldpolitik könnte dann lediglich an anderer Stelle fallende Preise bewirken - mit den entsprechenden Kosten für Unternehmen und Beschäftigte. Demnach sind weitgehend unveränderte Leitzinsen im Dollar, Euro und Franken Bestandteil des Basisszenarios der VP Bank bis Ende 2011.

 

 

Diese Medienmitteilung finden Sie im Internet unter www.vpbank.com.

 

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Verwaltungs- und Privat-Bank Aktiengesellschaft

Tanja Muster-Gartmann, Leiterin Corporate Communications & Marketing

Tel +423 235 67 62, Fax +423 235 77 55

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