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1. Quartal 2011

Denkmalschutz - Ihr Kapital sucht neue Wege.


Spätestens seit Einführung der Abgeltungssteuer und nachdem der Kapitalmarkt sein Risikopotential wieder unter Beweis gestellt hat, heißt es für Sie sinnvolle, alternative Wertanlagen zu ergründen.

 

Eine Investition in denkmalgeschützte Immobilien hat rückblickend eine gute und verlässliche Rendite sowie hohe Wertsteigerungen erzielt.

 

Als eines der Länder mit der höchsten Bevölkerungsdichte kann somit der Werterhalt von Wohneigentum gerade in deutschen Metropolen positiv betrachtet werden.

 

Gerne unterstützen wir Sie - nicht nur bei denkmalgeschützten Immobilien - in grundsätzlichen Fragen des Erwerbs-, Verkaufs- und Verwaltungsaktes. Sprechen Sie uns an - wir stehen Ihnen unverbindlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Steuern - Hohe Steuerersparniss.



Denkmalschutzobjekte sind nicht nur repräsentativ und ansprechend, sondern auch mit hohen Steuervorteilen verbunden. Diese gestalten sich unterschiedlich, abhängig von der Verwendung der Immobilie.

Selbstnutzer:


  • Kosten, die aus der Sanierung der Immobilie entstehen, können zehn Jahre lang mit jeweils 9 % vom zu versteuernden Einkommen abgesetzt werden.

  • Wer seine denkmalgeschützte Immobilie noch vor dem 31.12.2005 erworben hat, erhält zudem acht Jahre lang jeweils 1 % des Kaufpreises als Eigenheimzulage. Die Bemessungsgrenze für die Eigenheimzulage liegt bei € 125.000, d.h. € 1.250 pro Jahr bei einem Kaufpreis, der mindestens der Bemessungsgrundlage entspricht. Bei einem niedrigeren Kaufpreis fällt die Eigenheimzulage entsprechend geringer aus.

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Kapitalanleger:



  • Kosten, die aus der Sanierung der Immobilie entstehen, können acht Jahre lang mit jeweils 9 % und vier weitere Jahre mit jeweils 7 % vom zu versteuernden Einkommen abgesetzt werden.
  • züsätzlich können Sie - je nach Baujahr des Hauses - Teile der Gebäude-Anschaffungskosten steuerlich geltend machen:
  • 40 Jahre lang jeweils 2,5 % (bis Baujahr 1924)
  • 50 Jahre lang jeweils 2 % (ab Baujahr 1925)
  • Dadurch werden vor allem Objekte mit verhältnismäßig geringen Anschaffungs- aber hohen Modernisierungskosten für Anleger interessant.
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Allgemeine Informationen zum Denkmalschutz.


Was wird gefördert?
Absetzbar sind lediglich Sanierungen, die für eine sinnvolle Nutzung und den Gebäudeerhalt notwendig sind. Hierunter zählen unter anderem der Einbau von Heizung, Bad und Toilette. Was im einzelnen gefördert wird obliegt der örtlichen Denkmalschutzbehörde. Achtung: Erst wenn eine rechtsverbindliche Bescheinigung der Denkmalschutzbehörde vorliegt und damit Ihre Steuervorteile gesichert sind sollte mit der Sanierung begonnen werden.

Genehmigungen
Um das Gebäudes vor Beschädigungen durch ungeeignete Sanierungs-maßnahmen zu schützen sind bei denkmalgeschützten Immobilien auch solche Renovierungen und Sanierungen genehmigungspflichtig, die sonst keiner Baugenehmigung bedürfen, wie zum Beispiel die Erneuerung von Anstrichen und Putzen.

Damit Sie kein böses Erwachen erleben:

Eine genaue Kalkulation aller anfallenden Kosten ist die wichtigste Grundlage für Ihre Investition. Die Kosten der Sanierung eines denkmalgeschützten Objekts können häufig höher liegen, als der Kaufpreis.

Geben und Nehmen - Corporate Volunteering.


Artikel - Das IHK Magazin für München und Oberbayern - 01/2011
 

Unternehmen, die ihrer sozialen Verantwortung nachkommen wollen, und gemeinnützige Organisationen, die auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern sind: Beim "Marktplatz Gute Geschäfte" finden die passenden Partner zueinander. Eine klassische Win-Win-Situation.

 

Wem es relativ betrachtet gut geht, der steht in der Pflicht, andere zu unterstützen. Gemäß diesem Credo ging die Schlagenhauf Immobilien GmbH bereits 2004 erste Kinder-Patenschaften bei World Vision ein. Doch Geldspenden in die Dritte Welt allein waren den Münchnern auf Dauer zu wenig. "Wir wollten uns nicht von unserer sozialen Verantwortung freikaufen, sondern Einrichtungen in unserem direkten Umfeld, mit denen wir uns identifizieren können, durch gezielte Projekteinsätze unserer Mitarbeiter aktiv unterstützen", erklärt Geschäftsführer Bernd Schlagenhauf. Gleichwohl, auf eigene Faust das Corporate Volunteering umzusetzen und einen geeigneten Partner zu finden, erwies sich als nicht so einfach. Durch Zufall stieß Schlagenhauf 2009 bei seiner Suche nach einem solchen auf Tatendrang München. Die Freiwilligen-Agentur bringt Zeitspender und Gemeinnützige zusammen und war gerade dabei, den "Marktplatz Gute Geschäfte München" zu organisieren. Bei dieser Veranstaltung, die im März 2011 zum dritten Mal insgesamt und zum zweiten Mal in der IHK-Akademie stattfindet, treffen Unternehmer und Vertreter von Non-Profit-Organisationen aufeinander, um innerhalb von nur 90 Minuten Kooperationsprojekte zu vereinbaren. Zeit ist hier zugleich Ware wie Währung. Sind sich zwei Parteien handelseinig, lassen sie sich ihre Vereinbarungen samt der ausgehandelten Stunden freiwilligen Engagements von den anwesenden Marktplatz-Notaren beglaubigen.

Dabei ist es beileibe nicht so, dass sich die gemeinnützigen Einrichtungen als Bittsteller präsentieren. "Einem ,Guten Geschäft' liegt die Idee zugrunde, dass beide Partner über spezifische Erfahrungen und Kompetenzen verfügen, die für den jeweils anderen hilfreich und interessant sind", erläutert Monika Nitsche, Leiterin von Tatendrang und Initiatorin des Marktplatzprojektes für München. Beispiel: Ein Firmenteam vermittelt den Mitarbeitern einer medizinischen Hilfsorganisation fundierte Projektmanagementkenntnisse. Im Gegenzug können die Firmenmitarbeiter an einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen. "Geben und Nehmen ist erwünscht, aber keine zwingende Voraussetzung", so Nitsche. Zeit- und in geringem Umfang auch Sachspenden sind erwünscht, Geldgeschäfte hingegen tabu.

Bernd Schlagenhauf war von der Idee eines solchen Marktplatzes, die ursprünglich aus den Niederlanden stammt, sofort angetan. Gemeinsam mit seinem Geschäftsführer-Kollegen Nicolas Bormann nahm er teil und entschied sich - entgegen der ursprünglichen Planung, aber in Absprache mit den Mitarbeitern - sogar für zwei Ganztags-Projekte: "befreunden" und "Carpe Diem". Ersteres bringt Ehrenamtliche mit Menschen zusammen, die an einer Depression erkrankt sind, und hilft den Betroffenen nach einem Klinikaufenthalt bei der Wiedereingliederung in den Alltag. "Carpe Diem" ist ein Verein, der die häuslichen Betreuungsmöglichkeiten für Demenzkranke und ältere Menschen mit psychischen Problemen verbessern möchte. Im Zuge des ersten Projektes veranstaltete die Schlagenhauf Immobilien GmbH mit Patienten und Mitarbeitern der Depressionsstation des Isar-Amper-Klinikums ein Sommer-Grillfest samt gemeinsamen Spielen, das sie auf eigene Initiative hin 2010 wiederholt haben. Mit "Carpe Diem" stand ein gemeinsamer Besuch der Fraueninsel auf dem Programm - beides Erfahrungen, von denen auch das neunköpfige Immo-Team profitierte. "Es ist für jeden von uns hilfreich und bewusstseinserweiternd, wenn er helfen kann", sagt Schlagenhauf, "und in dieser Gemeinschaft mit anderen erleben wir ganz andere Aspekte für uns und unser Team." Dementsprechend wird seine Firma auch 2011 wieder am Marktplatz teilnehmen.

"Ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwohl gehört für viele Unternehmen längst zum Alltag", weiß IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen, der als einer der Botschafter dieser Aktion auftritt. "Für alle, die sich neu oder zusätzlich engagieren wollen, bietet der ,Marktplatz Gute Geschäfte 2011' die ideale Möglichkeit zum Einstieg." Denn hier erwartet die Teilnehmer eine professionell organisierte und zudem kostenfreie Veranstaltung. Angemeldete Unternehmen können sich sechs bis acht Wochen vor der Termin von der Homepage www.gute-geschaefte-muenchen.de eine anonymisierte Übersicht über die geplanten Projekte he­runterladen. So haben sie die Möglichkeit bereits vorab intern abzustimmen, welche Angebote für sie infrage kommen. "Ein wichtiger Punkt", findet Schlagenhauf, "denn das Projekt sollte zur jeweiligen Unternehmensphilosophie passen und von den Mitarbeitern innerlich mitgetragen werden." Auch gewisse organisatorische Aspekte sind zu bedenken. Wie viele Stunden werden investiert? Wer kümmert sich firmenintern um das Projekt." Wegen unseres Engagements war unsere Firma quasi zwei Tage nicht erreichbar. Doch das haben wir unseren Kunden und Partnern frühzeitig kommuniziert, und Notfälle wurden an unseren Call-Center weitergeleitet." Vor Ort kommt es dann noch darauf an, ob die Chemie zwischen den Partnern stimmt. Nitsche: " Wir bieten die professionelle Plattform, die passenden Partner müssen sich nur noch finden."

 

Eva Müller-Tauber

 

 

Wirtschaft - Das IHK-Magazin für München und Oberbayern - 01/2011